Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat das letzte in Deutschland geförderte Stück Steinkohle an die Stiftung Haus der Geschichte in Bonn übergeben, wo es Teil der Dauerausstellung werden soll.

Symbolischer Abschied einer Ära

Das rund sieben Kilogramm schwere Stück Steinkohle war 2018 im Ruhrgebiet als letzte deutsche Steinkohle überhaupt zu Tage gefördert worden. Nun fand es nach acht Jahren seinen endgültigen Bestimmungsort: die Stiftung Haus der Geschichte in Bonn. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreichte den schwarzen Brocken im Rahmen eines Festakts feierlich an die Einrichtung.

Bereits vor knapp acht Jahren hatte Steinmeier in einer Ansprache die Bedeutung des Fundes hervorgehoben. Damals sagte er den Wortlaut der Fakten zufolge: „Das ist mehr als ein Stück Kohle. Das ist Geschichte." Dieser Satz unterstreicht den symbolischen Wert des Stücks für den Abschied einer ganzen Industrieära. Die Veranstaltung damals war der zentrale Abschiedsfestakt für den deutschen Steinkohlbergbau in Bottrop.