Beim mit 2,75 Millionen Dollar dotierten Austrian Alpine Open 2026 in Kitzbühel erwischte der Innsbrucker Maximilian Steinlechner einen Traumstart, während sich Ryder-Cup-Star Sepp Straka mit einem wechselhaften Auftakt begnügen musste.
Der 26-jährige Steinlechner benötigte auf dem Par-70-Kurs am Schwarzsee lediglich 65 Schläge und lag damit nach dem ersten Tag mit fünf unter Par auf dem geteilten neunten Rang. Er startete furios mit drei frühen Birdies und sammelte im Verlauf seiner Runde insgesamt acht Schlaggewinne.
Allerdings blieb auch seine Runde nicht fehlerfrei. Steinlechner notierte ein Bogey sowie ein Doppel-Bogey, zeigte sich mit seinem Auftritt vor heimischem Publikum aber dennoch hochzufrieden. „Es war sehr solide. Ich habe viele Birdies gemacht, aber auch zwei, drei kleine Fehler. Das passiert, wenn man fünf Stunden am Golfplatz steht. Im Großen und Ganzen bin ich schon sehr zufrieden“, sagte der Innsbrucker.
Besonders genoss Steinlechner die Atmosphäre vor eigenem Anhang. „Wenn man vor der heimischen Crowd gut performen kann, das macht einfach Spaß“, so der 26-Jährige. Er ist einer von insgesamt 14 Spielern des Österreichischen Golfverbandes (ÖGV), die in dieser Woche in Kitzbühel antreten.
Straka mit Problemen vom Tee
Sepp Straka, der als erster ÖGV-Akteur um 7:50 Uhr auf die Runde gegangen war, erlebte einen durchwachsenen Vormittag. Der zweifache Ryder-Cup-Sieger startete auf den hinteren neun Löchern und musste früh einen Rückschlag verkraften, als sein zweiter Schlag des Tages im Wasser landete.
Der 33-Jährige bewies jedoch Nehmerqualitäten und vermied an diesem Loch ein Bogey. Im weiteren Verlauf gelangen ihm Birdies an den Löchern zwei bis vier, ehe ihn zwei Bogeys zurückwarfen. Mit zwei Schlaggewinnen auf den letzten drei Löchern rettete Straka noch eine passable Auftaktrunde.
„Das Spiel war nicht ganz so da, besonders auf den ersten Neun. Vom Abschlag her möchte ich mich auf jeden Fall verbessern, man muss auf dem Platz die Fairways treffen. Das kurze Spiel war daher ziemlich wichtig heute“, analysierte Straka selbstkritisch. Mit Blick auf die kommenden Tage ergänzte er: „Mit dem Score bin ich ganz zufrieden. Aber hoffentlich kann ich es mir in den nächsten Tagen leichter machen.“
Prominente Unterstützung und Wiesberger solide
Unterstützung erhielt Straka von prominenter Seite. Unter den Zuschauern befanden sich Snowboarder Jakob Dusek, die Rodelathleten Jonas Müller und Thomas Steu sowie Ski-Olympiasieger Leonhard Stock. „Es war ein super Support, das hat mir wahrscheinlich am Anfang auch ein bisschen geholfen“, bedankte sich Straka.
Ebenfalls einen soliden Start erwischte Bernd Wiesberger, der am Nachmittag auf die Runde ging. Der Burgenländer, der Ende April in Shanghai wieder einen Turniersieg gefeiert hatte, benötigte 66 Schläge und reihte sich damit auf dem geteilten 17. Platz ein.
