Im Berufungsprozess gegen den früheren französischen Staatschef Nicolas Sarkozy hat die Staatsanwaltschaft in Paris sieben Jahre Haft und eine Geldstrafe von 300.000 Euro gefordert.
Vorwürfe und Forderungen der Anklage
Die Staatsanwaltschaft wirft Sarkozy vor, im Präsidentschaftswahlkampf 2007 illegale Gelder aus Libyen angenommen zu haben. Neben der siebenjährigen Haftstrafe soll der 71-Jährige eine hohe Geldstrafe zahlen. Sarkozy bestreitet die Vorwürfe und betont seine Unschuld.
In erster Instanz hatte das Gericht keine ausreichenden Beweise dafür gesehen, dass tatsächlich Gelder vom libyschen Machthaber Muammar al-Gaddafi geflossen sind. Die Anklage hält jedoch an ihrer Position fest und sieht im Berufungsverfahren neue Möglichkeiten, ihre Forderungen durchzusetzen.

