Fast 90 Jahre nach ihrer Verbergung zu Beginn des Zweiten Weltkriegs sind in der Krypta der Kathedrale von Vilnius königliche Insignien aus dem 16. Jahrhundert wiederentdeckt worden, die seit Jahrzehnten als verschollen galten.

Der Fund hinter der zugemauerten Nische

Die Relikte waren Ende 2024 hinter einer zugemauerten Treppennische im für Führungen zugänglichen Bereich einer Krypta gefunden worden, wie litauische Fachleute mithilfe endoskopischer Kameras bestätigten. In Zeitungen aus dem Jahr 1939 eingewickelt, lagen die Insignien dort zusammen mit persönlichem Schmuck der Herrscher, darunter goldene Ringe mit seltenen Edelsteinen. Die Kunsthistorikerin Giedre Mickunaite, die den Fund betreut, sprach von einem Ergebnis von unschätzbarem Wert.