East London, Südafrika, 16. April 2026
Der südafrikanische Politiker Julius Malema, Führer der Partei Economic Freedom Fighters (EFF), ist wegen unerlaubten Waffenbesitzes und des Abfeuerns einer Schusswaffe an einem öffentlichen Ort schuldig gesprochen und zu einer Haftstrafe verurteilt worden.
Verurteilung und Vorwürfe
Das Gericht in East London befand Malema für schuldig, eine Feuerwaffe ohne Genehmigung besessen und in der Öffentlichkeit abgefeuert zu haben. Die Anklage bezog sich auf einen Vorfall in KuGompo City, bei dem Malema während einer öffentlichen Veranstaltung eine Schusswaffe benutzt haben soll. Die genaue Dauer der Haftstrafe wurde in den verfügbaren Informationen nicht genannt, doch bestätigten zwei unabhängige Quellen die Verurteilung.
Malema, der seit Jahren eine polarisierende Figur in der südafrikanischen Politik ist, hatte die Vorwürfe zuvor zurückgewiesen. Seine Partei, die EFF, gilt als radikale Kraft, die unter anderem Landenteignungen ohne Entschädigung fordert. Die Verurteilung könnte erhebliche politische Auswirkungen haben, da Malema eine Schlüsselrolle in der Opposition gegen die Regierung von Präsident Ramaphosa spielt.
Reaktionen und politische Folgen
Die Verurteilung Malemas hat bereits unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. Die Bürgerrechtsorganisation AfriForum, die sich für die Rechte der weißeren Minderheit in Südafrika einsetzt, begrüßte das Urteil. Eine Sprecherin der Organisation betonte, dass niemand über dem Gesetz stehen dürfe, unabhängig von seiner politischen Position.

