Jay Bryant gesteht Mord an Jam Master Jay Jay Bryant hat vor Gericht gestanden, an der Ermordung von Jam Master Jay, dem Schlagzeuger der Hip-Hop-Legende Run-DMC, im Jahr 2002 beteiligt gewesen zu sein.
Geständnis und rechtliche Konsequenzen
Der 52-jährige Bryant bekannte sich schuldig, an der Tötung von Jason Mizell, besser bekannt als Jam Master Jay, beteiligt gewesen zu sein. Vor einem Bundesrichter gab er an: *"I knew a gun was going to be used to shoot Jason Mizell."* Zudem räumte er ein: *"I knew that what I was doing was wrong and a crime."*
Bryant muss mit einer Haftstrafe zwischen 15 und 20 Jahren rechnen. Neben dem Mordgeständnis hat er sich auch in einem separaten Verfahren schuldig bekannt, das Drogen- und Waffenvergehen betraf. Die Staatsanwaltschaft hatte ihn in die Anklage einbezogen, nachdem seine DNA auf einer im Studio gefundenen Mütze nachgewiesen worden war und Zeugen ihn beim Betreten des Gebäudes gesehen hatten.
Komplexer Fall mit überraschenden Wendungen
Der Fall um die Ermordung von Jam Master Jay gilt als einer der rätselhaftesten in der Geschichte des Hip-Hop. Bereits 2024 waren zwei andere Männer, Karl Jordan Jr. und Ronald Washington, von einer Jury schuldig gesprochen worden. Doch in einem überraschenden Urteil sprach ein Richter Jordan später frei.
Bryants Geständnis bringt zwar eine gewisse Klarheit, wirft aber auch neue Fragen auf. Die genaue Rolle aller Beteiligten bleibt weiterhin unklar. Weder Bryant noch seine Anwälte äußerten sich nach dem Geständnis zu den Vorwürfen. *"The person declined to comment afterward, as did Bryant's attorneys,"* hieß es dazu.

