London, 11 Juli 2026
Der britische Rechtspopulist Nigel Farage kämpft bei der Nachwahl in seinem Wahlkreis Clacton-on-Sea mit einer Spendenaffäre, sinkenden Umfragen und einem ungewöhnlichen Gegenkandidaten um sein politisches Überleben.
Entgegen parlamentarischen Regeln hatte Farage eine Spende in Höhe von umgerechnet 5,8 Millionen Euro des in Thailand lebenden britischen Krypto-Milliardärs Christopher Harborne nicht offengelegt. Premierminister Keir Starmer griff den Reform-UK-Chef scharf an: „Farage steckt bis zum Hals in einem Schmierenskandal“, sagte er. Farage habe die Spende mit einem „Lotto-Gewinn“ verglichen und versuche, sich als Opfer einer Verschwörung des Establishments darzustellen.
