Der Online-Modehändler Shein ist im ersten Quartal des laufenden Jahres in die Verlustzone gerutscht und bereitet gleichzeitig seinen dritten Anlauf für einen Börsengang in Hongkong vor.

Wie aus dem am Sonntag veröffentlichten IPO-Prospekt hervorgeht, wies Shein im ersten Quartal einen Nettoverlust von 99 Millionen US-Dollar (rund 87 Millionen Euro) aus. Im Vergleichsquartal des Vorjahres hatte das Unternehmen noch einen Gewinn von 395 Millionen US-Dollar erzielt. Der Konzernumsatz wuchs im selben Zeitraum nur noch leicht um 1,1 Prozent auf 9,05 Milliarden US-Dollar.

Das in China gegründete Unternehmen mit Sitz in Singapur veröffentlichte mit dem Hongkonger Börsenprospekt erstmals detaillierte Geschäftszahlen. Die Anlage gibt Investoren damit einen genaueren Einblick in die Belastungen, denen Shein ausgesetzt ist: steigende Kosten, nachlassendes Wachstum und wachsender Regulierungsdruck in wichtigen Märkten.