Die chinesische Marktaufsichtsbehörde CSRC hat am Freitag den Antrag des Online-Versandhändlers Shein auf einen Börsengang in Hongkong genehmigt und damit den Weg für eine der erwarteten Notierungen des Jahres frei gemacht.

Die China Securities Regulatory Commission (CSRC) gab ihre Zustimmung am Freitag bekannt, wie Reuters unter Berufung auf Insider berichtete. Demnach darf Shein bis zu 341,6 Millionen Aktien in Hongkong zum Handel anbieten. Das Verfahren hatte sich nach Angaben aus Peking rund ein Jahr hingezogen, weil die Behörden den Fall nach Darstellung eines Insiders auf den höchsten Ebenen der Kommunistischen Partei Chinas prüften.

Hintergrund: Ein Jahr Prüfung in Peking

Shein, 2012 in China gegründet, ist eigenen Angaben zufolge in mehr als 150 Ländern aktiv. Der Konzern hat seinen Hauptsitz inzwischen nach Singapur verlegt. „Inzwischen hat es seinen Hauptsitz in Singapur“, heißt es dazu in den Berichten. Das Unternehmen, so die Beschreibung, ist „unter anderem mit günstiger, schnell produzierter Mode erfolgreich“.