Ein Politiker der Schweizer Mitte-Partei hat in einem Interview gefordert, der Umgang mit Leihmutterschaften solle unverkrampfter werden, und sich damit auf den Fall des CDU-Politikers Jens Spahn bezogen.

Der Schweizer Mitte-Politiker hat sich in einem Interview dafür ausgesprochen, dass die Gesellschaft offener mit dem Thema Leihmutterschaft umgehen sollte. «Der Umgang mit Leihmutterschaften sollte unverkrampfter werden», sagte er. Seine Äusserung fällt in eine Phase, in der das Thema auch in Deutschland politische Wellen schlägt.

Anlass für die Debatte ist unter anderem der Fall des CDU-Politikers Jens Spahn, der wie der Schweizer Mitte-Politiker eine Leihmutter engagiert hatte. Der Schweizer Politiker verwies auf diesen Umstand und machte deutlich, dass er den Umgang mit dem Thema kritisch sieht. Mit seinem Vorstoss verstiess er nach eigener Darstellung gegen die Parteilinie seiner Mitte-Partei, die Leihmutterschaft ablehnend gegenübersteht.