Ein schwedischer Mann soll seine Ehefrau über Jahre hinweg zur Prostitution gezwungen und sich selbst als "das Monster" bezeichnet haben. Die Frau zeigte ihren Ehemann im Oktober 2025 bei der Polizei an, woraufhin er festgenommen wurde.

Vorwürfe und Festnahme

Laut Anklage soll der Mann seine Frau zu sexuellen Handlungen mit mindestens 120 verschiedenen Männern gezwungen haben. Die Taten hätten sich sowohl persönlich als auch über das Internet abgespielt. Der Mann habe dabei Online-Anzeigen geschaltet, um Freier für seine Frau zu finden.

Die Frau erstattete schließlich im Oktober 2025 Anzeige, was zur Festnahme des Mannes führte. Die Ermittlungen ergaben, dass der Täter sich selbst als "das Monster" bezeichnete. Ein mit den Ermittlungen vertrauter Beamter bestätigte: "Er soll sich selbst 'das Monster' genannt haben."

Hintergrund und Ermittlungen

Die Vorwürfe reichen offenbar mehrere Jahre zurück. Der Mann soll nicht nur seine Frau zur Prostitution gezwungen, sondern auch Gewalt angewendet haben. In den Ermittlungsakten finden sich Hinweise auf körperliche Misshandlungen, darunter Bisswunden.

Die Polizei geht davon aus, dass der Mann systematisch vorgegangen ist. Neben den persönlichen Kontakten zu Freiern nutzte er demnach auch das Internet, um seine Frau zu vermarkten. Die genauen Umstände, wie die Frau unter Druck gesetzt wurde, sind noch nicht vollständig geklärt.

Reaktionen und nächste Schritte