Ein 31-jähriger Mann hat am Sonntag in Shreveport im US-Bundesstaat Louisiana acht Kinder getötet, darunter sieben seiner eigenen. Der Vorfall gilt als der tödlichste Schusswaffenvorfall in den USA seit über zwei Jahren.

Tatablauf und Opfer

Der Schütze, identifiziert als Shamar E., erschoss die Kinder in einem Wohngebiet von Shreveport. Sieben der getöteten Kinder waren seine eigenen, wie Behörden bestätigten. Ein weiteres Kind, ein Junge, wurde verletzt, nachdem er vom Dach eines Hauses sprang, um dem Angriff zu entkommen. Die genauen Umstände der Tat sind noch nicht vollständig geklärt, aber die Polizei geht davon aus, dass der Vorfall innerhalb weniger Minuten stattfand.

Die örtlichen Behörden wurden gegen Mittag Ortszeit alarmiert und fanden die Leichen der Kinder vor Ort. Der mutmaßliche Täter wurde kurz darauf festgenommen. Die Identität der Opfer wurde zunächst nicht öffentlich gemacht, um die Familien zu schützen.

Hintergrund des Täters

Shamar E. war den Behörden bereits bekannt. Im Jahr 2019 wurde er wegen eines Vorfalls mit einer Schusswaffe festgenommen, wie Polizeiakten zeigen. Details zu dieser früheren Anklage wurden nicht veröffentlicht, aber die Tat wirft erneut Fragen zur Kontrolle von Waffenbesitzern mit Vorstrafen auf.

Experten verweisen darauf, dass Louisiana zu den Bundesstaaten mit vergleichsweise laxen Waffengesetzen gehört. Die Organisation Gun Violence Archive bestätigte, dass der Vorfall der tödlichste Schusswaffenvorfall in den USA seit 2024 ist. Im vergangenen Jahr gab es fast 15.000 gewaltsame Todesfälle durch Schusswaffen, ohne Selbstmorde einzubeziehen.