Bei den Salzburger Festspielen ist die diesjährige Neuauflage von „Jedermann" auf dem Domplatz mit gemischten Reaktionen aufgenommen worden, wobei vor allem zwei Neubesetzungen in den Hauptrollen als weniger geglückt gelten.

Die Hauptrollen überzeugen kaum

Die Salzburger Festspiele zeigen „Jedermann" in diesem Sommer in einer Inszenierung, die bereits in ihre vierte Spielzeit geht. Die Produktion von Robert Carsen, die ursprünglich mit großem Aufwand auf den Domplatz gebracht wurde, weist nach Einschätzung von Beobachtern deutliche Abnutzungserscheinungen auf. Die 110-minütige Aufführung lebt dabei vor allem von den Nebenfiguren, während die zentralen Neubesetzungen weniger überzeugen können.