Die Salzburger Behindertenanwältin Christine Steger hat in ihrer aktuellen Berichtsperiode eine Rekord-Zahl an Beratungen verzeichnet, wobei die Anliegen von fehlender Barrierefreiheit bis zu Benachteiligungen in Arbeitswelt, Bildung, Mobilität und beim Zugang zu Dienstleistungen reichen.

Die Anlaufstelle der Salzburger Behindertenanwältin verzeichnet einen Anstieg der Beratungsanfragen auf einen bisher nicht erreichten Höchstwert. Christine Steger, die das Amt innehat, sieht sich laut dem vorgelegten Bericht mit einem breiten Spektrum an Anliegen konfrontiert. Die Ratsuchenden melden sich demnach aus unterschiedlichsten Lebensbereichen.

Im Zentrum der Beratungen stehen nach Darstellung des Berichts Diskriminierungserfahrungen im Arbeitsleben, Schwierigkeiten beim Zugang zu Bildungseinrichtungen sowie Hindernisse bei Mobilität und bei der Inanspruchnahme öffentlicher und privater Dienstleistungen. Hinzu kommen Hinweise auf eine unzureichende bauliche und digitale Barrierefreiheit, die Betroffene im Alltag einschränkt. Die Anlaufstelle fungiert dabei als erste Adresse für Klärung, Vermittlung und Weiterverweisung an zuständige Stellen.