Der Freistaat Sachsen hat am 1. Juli in Dresden ein Sekundärmigrationszentrum mit 400 Plätzen in Betrieb genommen, um die seit Mitte Juni geltenden Regeln des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) zügig umzusetzen.

Die Einrichtung am Standort des bisherigen Landesausreisezentrums richtet sich an Menschen, für deren Asylverfahren ein anderes EU-Mitglied zuständig ist oder die bereits als Schutzberechtigte in einem anderen Mitgliedstaat anerkannt wurden. Wie die Landesdirektion Sachsen mitteilte, stehen Aufenthaltsräume, Gemeinschaftsräume für Sprach- und Schulunterricht, Kinderbetreuung sowie Spiel- und Sportflächen zur Verfügung. Untergebracht werden können sowohl Einzelpersonen als auch Familien.