Russische Luftangriffe haben in der Nacht zum Montag die ukrainische Hauptstadt Kiew sowie weitere Städte getroffen; dabei geriet das UNESCO-Weltkulturerbe Höhlenkloster von Kiew (Kyjiw-Petschersk-Lawra) in Brand und es gab mindestens fünf Tote.

Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist in der Nacht zum Montag Ziel massiver russischer Angriffe geworden. Ein Korrespondent der Deutschen Presse-Agentur (dpa) berichtete, in der Innenstadt seien binnen weniger Stunden fast zwei Dutzend Explosionen zu hören gewesen, die vermutlich von der Flugabwehr ausgelöst wurden. Bürgermeister Witali Klitschko teilte auf Telegram mit, mehrere Stadtteile seien getroffen worden. Ins 140.000 Einwohner Kiews seien vorübergehend ohne Strom gewesen.