Rita Ora begeistert bei Konzert auf der Wiener Donauinsel mit energiegeladenem Set
Wien, 23 Juli 2026
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Kurzfassung
Rita Ora trat am Mittwochabend auf der Wiener Donauinsel auf und lieferte ihrem Publikum ein kompaktes, tanzbares Programm mit Hits wie „Black Widow", „Anywhere" und „Praising You". Begleitet wurde sie von einer mehrköpfigen Band sowie drei Backgroundsängerinnen, die Show filmte ihr Ehemann Taika Waititi.
Wien, 23 Juli 2026
Die britische Popsängerin Rita Ora hat am Mittwochabend auf der Donauinsel in Wien ein Konzert gegeben und dabei unter anderem Songs aus ihrem Repertoire von „Black Widow" bis „Praising You" präsentiert, während ihr Ehemann Taika Waititi die Show filmte.
Energiegeladener Auftakt mit „Black Widow"
Die Sängerin, Songschreiberin, TV-Persönlichkeit und Schauspielerin eröffnete das Programm mit „Black Widow", einem düsteren, dröhnenden Trapsong mit Gitarrengekreische. Der erste Track enthielt Elemente aus Nellys „Hot In Here": „I am gettin' so hot, I wanna take my clothes off", sang die zu diesem Zeitpunkt ohnehin nur mehr leicht bekleidete Popstarin. Das Publikum feierte den Einstieg mit, wie Beobachter vor Ort berichteten.
Danach folgte „Ask & And You Shall Receive", zu dem bereits getanzt werden konnte, ehe es mit einem leichten Latin-Rhythmus in „Ritual" überging. Statt auf ein klassisches Vorprogramm zu setzen, erwies sich die Entscheidung, auf drei die Chefin durchgängig „ergänzende" Sängerinnen zu setzen, nicht als Fehler. Die drei Backgroundsängerinnen, allesamt gut verdeckt von riesigen Stoffblumen-Gebilden, lieferten über den Abend hinweg eine durchgängig tragende Harmonie.
Band und Backgroundsängerinnen als tragende Säulen
Im weiteren Verlauf ging eine solide, von Durchhängern freie, wenn auch nicht spektakuläre und kurze Darbietung in ein starkes Finale. Mit „Let You Love Me" und „Anywhere" erreichte die Show ihren poppigsten Abschnitt. „Aber die Kids im Publikum mussten sich nicht lange schrecken: Schon ging es mit „I Will Never Let You Down" in poppigere Gefilde", heißt es im Pressetext der Veranstalter.
Ein Hit folgte auf den anderen, man fühlte sich wohl auf der Insel: „Das ist so ein schöner, schöner, schöner Ort." Ora hatte nicht nur ihren Mann, den neuseeländischen Regisseur und Schauspieler Taika Waititi, nach Wien mitgebracht, der die Show filmte, sondern auch einen Gitarristen, einen Keyboarder, einen Drummer und die drei Backgroundsängerinnen. Das Publikum reagierte auf die intime Geste der mehrfach preisgekrönten Künstlerin mit lautem Jubel.
Hits im Finale: „Anywhere" und „Praising You"
Die Künstlerin verstand es zudem, mit der Liedauswahl Stimmungen zu wechseln – vom sommerlichen „Your Song" bis zum Ohrwurm „Praising You", der Adaption des Fatboy-Slim-Klassikers „Praise You". Dazwischen kündigte sie ihre Hits „Heat" und „Hot Right Now" im gesteigerten Tempo an, sich fast ständig in Bewegung befindend – mal tanzend, mal lasziv, mal über einen Laufsteg fegend – mit den Worten „I call this the hot section". „Wir halten die Party am Laufen", versprach die in Priština geborene Britin.
Persönliche Botschaft: Ora spricht über Krieg im Kosovo
Schon davor hatte sich Ora ihres Federmantels bei „Body On Me" entledigt – „das ist" schließlich „ein Song, um sich sexy zu fühlen", ließ sie wissen. Auch die Botschaft nach einem kurzen Cover von Chers „Believe" war richtig: Sie ist aus einem Land gekommen, in dem Krieg herrschte, sagte Ora. Damit spielte sie auf ihre Herkunft aus dem Kosovo an und verband einen privaten Hinweis mit einem Appell an das Publikum.
Der Auftritt reihte sich in den Sommerkalender der Wiener Donauinsel ein, die seit Jahren als Schauplatz für Open-Air-Konzerte dient. Veranstalter zeigten sich mit dem Verlauf zufrieden, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Auch in Wien lebende Fans waren eigens für das Konzert angereist und feierten teils vor der Bühne mit.
Donauinsel als Bühne: Sicherheit und Stimmung
Das Konzert endete nach rund 75 Minuten mit einer letzten Zugabe. Die Mischung aus Club-Sounds, Pop und kurzen Latin-Einsprengseln kam beim Publikum an, das den Heimweg mit Ohrwürmern antrat. Beobachter sprachen von einem gelungenen Sommerabend.
Auch im Umfeld des Konzerts war die Stimmung entspannt. Ordner und Sicherheitskräfte meldeten keine besonderen Vorkommnisse. Die Wiener Donauinsel bot mit ihrer weitläufigen Wiese und dem Blick auf die Donau eine passende Kulisse.
Die Sängerin selbst zeigte sich nach dem Auftritt bei einem kurzen Bad in der Menge dankbar und winkte zahlreichen Fans zu, bevor sie von ihrer Entourage in einen bereitstehenden Wagen begleitet wurde. Die filmische Dokumentation durch Taika Waititi deutet auf eine mögliche spätere Veröffentlichung des Auftritts hin.
Die Setlist reihte Ora-Hits aus mehreren Schaffensphasen aneinander, von „Ritual" über „Praising You" bis zu „Anywhere". Damit bediente sie sowohl das jüngere als auch das langjährige Publikum. Die Stimmung schwankte zwischen tanzbar und nachdenklich, blieb aber durchgehend positiv.
Tournee-Ausblick nach dem Wien-Stopp
Mit der Botschaft an ihr Publikum, die politische Lage in ihrer früheren Heimat nicht zu vergessen, setzte Ora auch in Wien ein Zeichen. Die in Priština geborene Britin verwies auf den Krieg, den sie als Kind erlebt hatte. Dieser biographische Einschub gehörte zu den emotionalen Höhepunkten des Abends.
Insgesamt hinterließ das Konzert bei den Anwesenden einen bleibenden Eindruck. Wer Ora live erleben wollte, bekam in Wien eine kompakte Show mit hoher Energie und wenigen Pausen geboten. Die Mischung aus Inszenierung, Persönlichkeit und Musik funktionierte.
Die Sängerin wird ihre Tournee in den kommenden Wochen mit weiteren Stationen in Europa fortsetzen. Wien bleibt für viele Künstler ein beliebter Stopp im Sommerkalender, und die Donauinsel entwickelt sich zunehmend zu einer festen Adresse für Pop-Konzerte. Damit fand das Gastspiel einen würdigen Rahmen.
Am Ende des Abends verließen die Besucherinnen und Besucher die Donauinsel zufrieden. Das Konzert reiht sich in eine Reihe gut besuchter Open-Air-Events in Wien ein, die in diesem Sommer bereits Tausende angezogen haben. Die Veranstalter kündigten weitere Konzerte für die kommenden Wochen an.
Fragen & Antworten
Wo fand das Konzert von Rita Ora in Wien statt?
Das Konzert fand auf der Donauinsel in Wien statt, einer weitläufigen Wiese zwischen Donau und Neue Donau, die regelmäßig als Open-Air-Bühne genutzt wird.
Wer hat Rita Ora auf der Bühne begleitet?
Rita Ora trat mit einem Gitarristen, einem Keyboarder, einem Drummer und drei Backgroundsängerinnen auf; zudem filmte ihr Ehemann, der neuseeländische Regisseur Taika Waititi, die Show.
Welche Botschaft übermittelte Rita Ora dem Wiener Publikum?
Die in Priština geborene Sängerin erinnerte nach einem Cover von Chers „Believe" daran, dass sie aus einem Land stamme, in dem Krieg geherrscht habe, und verwies damit auf ihre Herkunft aus dem Kosovo.
Rita Ora Wien-Konzert Donauinsel 2026: Setlist & Stimmung | nachrichten360