Raubkunst bei SS-Kollaborateur Nachfahren entdeckt 2026 Bei den Nachfahren des niederländischen SS-Kollaborateurs Hendrik Seyffardt ist ein während der NS-Zeit geraubtes Gemälde des Malers Toon Kelder entdeckt worden.
"Bizarrster Fall" der Karriere
Das "Porträt eines jungen Mädchens" des niederländischen Malers Toon Kelder hing laut dem Kunstdetektiv Arthur Brand wahrscheinlich seit Jahrzehnten im Flur des Hauses von Seyffardts Enkeltochter. Brand, der als "Indiana Jones der Kunstwelt" bekannt ist, sagte der Nachrichtenagentur AFP: "Das nun öffentlich gewordene Bild bezeichnet Brand als 'den bizarrsten Fall in meiner ganzen Karriere'."
Der Experte, der bereits zahlreiche Raubkunst-Fälle aufklärte, erklärte weiter: "Ich habe schon zuvor von den Nazis im Zweiten Weltkrieg geraubte Kunst entdeckt, darunter auch Stücke im Louvre, in der niederländischen königlichen Sammlung und in vielen Museen." Doch dieser Fund übertrifft alles: "Aber ein Gemälde aus der berühmten Goudstikker-Sammlung im Besitz von Nachkommen eines berüchtigten niederländischen Generals der Waffen-SS zu finden, das übertrifft wirklich alles."

