Wels, Österreich – 27. April 2026 Raiffeisenbanken Wels Gunskirchen Fusion größte Primärbank

Die Raiffeisenbanken Wels und Gunskirchen fusionieren zur größten Raiffeisen-Primärbank Österreichs mit einem Bilanzvolumen von rund 2,6 Milliarden Euro, sofern die Generalversammlungen beider Institute zustimmen.

Hintergrund der Fusion

Die Fusion der beiden Banken soll einen größeren Handlungsspielraum schaffen, insbesondere im Bereich der Finanzierung, und den Bedürfnissen der kommerziellen Kunden sowie den steigenden regulatorischen Anforderungen gerecht werden. Beide Institute betonen, dass alle Filialen – einschließlich der fünf Standorte der Raiffeisenbank Gunskirchen – erhalten bleiben werden.

Zudem werden alle Mitarbeiter weiterbeschäftigt. Die neue Bank wird über 16 Filialen, mehr als 190 Angestellte und rund 53.000 Kunden verfügen. Mit etwa 11.500 Mitbesitzern entsteht eine der größten genossenschaftlichen Banken des Landes.

Umweltcenter bleibt unabhängig

Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Umweltcenter der Raiffeisenbank Gunskirchen, das seit 2012 ökologische und gemeinwohlorientierte Projekte fördert. Dieses wird auch nach der Fusion als unabhängiger Geschäftsbereich weitergeführt.

"Das Umweltcenter wird gezielt ökologische und gemeinnützige Vorhaben finanzieren", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Banken. Die Entscheidung, diesen Bereich beizubehalten, unterstreicht das Engagement beider Institute für nachhaltige Entwicklung.