Zum Start des neuen Psychotherapie-Masterstudiums im Studienjahr 2026/27 sind in Österreich rund 1.300 Bewerbungen eingegangen, während die Zahl der verfügbaren Plätze an den öffentlichen Universitäten begrenzt ist.

Das neue Masterstudium bildet das Herzstück der ersten Reform der Psychotherapie-Ausbildung seit den 1990er-Jahren. Auf ein fachlich passendes Bachelorstudium folgt künftig ein zweijähriges Masterstudium an einer öffentlichen Universität. Damit soll die Ausbildung vereinheitlicht und an internationale Standards herangeführt werden.

Die Zahl der angebotenen Plätze ist allerdings überschaubar. Im Verbund West-Mitte, dem die Universitäten Salzburg, Linz und Innsbruck sowie die Medizinische Universität Innsbruck angehören, stehen 200 Plätze zur Verfügung – mit Abstand die meisten in Österreich. An den Verbünden von Universität und Medizinischer Universität Graz gibt es 140 Plätze, an der Universität für Weiterbildung Krems 80 sowie jeweils 40 in den Verbünden Wien und einer weiteren Konstellation.