Vor dem Landesgericht für Strafsachen in Wien wurde am Dienstag der Prozess um den Gruppenangriff auf vier junge Männer im Wiener Wasserpark fortgesetzt, bei dem zwei Opfer keinen der zehn Angeklagten als Täter wiedererkennen konnten.
Die Anklage wirft den zehn Beschuldigten im Alter von 15 bis 27 Jahren vor, am 19. November des Vorjahres im Floridsdorfer Wasserpark mit Stöcken, Schlagringen, einer Schreckschusspistole, Pfefferspray und Messern auf vier junge Männer losgegangen zu sein. Drei der vier attackierten Männer wurden verletzt, einige davon schwer. Der 18-jährige Zeuge schilderte im Prozess, er sei von vier maskierten Männern festgehalten und mit einem Schlagring geschlagen worden, bevor er einen Stich in den linken Oberschenkel erlitt. „Das war am Anfang so ein Schlag ins Gesicht, dass ich nicht richtig bemerkt habe, was abgeht“, erklärte er. „Ich weiß nicht mehr, wer mich verletzt hat.“
