Vor dem Wiener Schöffensenat hat am Dienstag der Prozess gegen eine 45-jährige Frau begonnen, die laut Anklage zwischen 2021 und 2023 ohne medizinische Zulassung Schönheitsbehandlungen mit Botox und Hyaluron durchgeführt und dabei Dutzende Menschen verletzt haben soll.

Anklage: Dutzende Verletzte nach Eingriffen

Die Anklage wirft der Frau vor, in den Jahren 2021 bis 2023 in Wien und Umgebung in zahlreichen Fällen Botox- und Hyaluron-Behandlungen vorgenommen zu haben, obwohl ihr die dafür erforderliche Qualifikation fehlte. Laut Staatsanwaltschaft sollen die Eingriffe in mehr als 50 Fällen zu minder schweren Verletzungen wie Blutergüssen und Kopfschmerzen geführt haben. In weiteren Fällen sei es zu gravierenden Komplikationen gekommen.