Salzburg, 01 Juli 2026

Ein 70-Jähriger hat sich am Mittwoch wegen des Vorwurfs des versuchten Mordes am Landesgericht Salzburg vor den Geschworenen verantworten müssen; er soll seine Ex-Frau am 12. Jänner 2026 in deren Wohnhaus im Flachgau mit einem 20 Zentimeter langen Küchenmesser dreimal in den Oberkörper- und Kniebereich gestochen und lebensbedrohlich verletzt haben.

Im Eröffnungsplädoyer skizzierte die Staatsanwältin das Leben des Beschuldigten. Sie sprach vom „bisherige[n] Leben des unbescholtenen Akademikers, der Psychologie studiert hat“ und warf dem Mann einen versuchten Femizid „aufgrund einer gescheiterten Beziehung“ vor. Demnach war der Angeklagte mit dem späteren Opfer verheiratet; aus der Ehe stammt ein gemeinsamer Sohn. Im Jahr 1986 wurde die Ehe geschieden.