Am Mittwoch um 9:30 Uhr begann im Wiener Landesgericht der Prozess gegen den ehemaligen FPÖ-Chef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache, dem Untreue im Zusammenhang mit einer parteifinanzierten Lebensversicherung vorgeworfen wird.

Auftakt mit Verspätung

Der Angeklagte Strache traf mit wenigen Minuten Verspätung ein. Ihm und dem früheren Finanzreferenten der Wiener FPÖ, Johann Herzog, wird von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen, Parteivermögen veruntreut zu haben. Beiden Angeklagten gilt die Unschuldsvermutung.

Ursprünglich hätte das Verfahren bereits im März starten sollen, wurde jedoch mehrfach – zuletzt um eine Woche – verschoben. Nun hat das Gericht sechs Verhandlungstage bis zum 2. Juli anberaumt, insgesamt sind acht Tage bis Anfang Juli 2026 vorgesehen.