Die Präsidiale des Nationalrats befasst sich am Mittwoch mit Vorschlägen für Sicherheitsüberprüfungen von parlamentarischen Mitarbeitern, nachdem ein Treffen zwischen Nationalratspräsident Walter Rosenkranz (FPÖ), DSN-Direktorin Sylvia Mayer und Staatssekretär Jörg Leichtfried (SPÖ) unterschiedliche Bewertungen zutage gefördert hat.

Hintergrund der Debatte sind Recherchen von STANDARD und ORF-Report, die im April veröffentlicht wurden. Demnach sind zehn bis zwanzig FPÖ-Mitarbeiter im Parlament, sogenannte Pamis, in Beobachtungen der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN) auffällig geworden. Der Verfassungsschutzbericht 2025 hält fest, dass vier ehemalige Mitglieder der Identitären Bewegung Österreich (IBÖ) als parlamentarische Mitarbeiter aktiv sind.