Vor dem WM-Achtelfinale gegen Europameister Spanien diskutiert Portugal über den Nutzen und die mögliche Bremswirkung von Cristiano Ronaldo, während Trainer Roberto Martínez den 41-Jährigen als größten Spieler der Geschichte verteidigt.
Martínez verteidigt Ronaldo
Cristiano Ronaldo steht im Mittelpunkt einer breiten Debatte, die Portugals Nationalteam vor dem K.-o.-Duell mit Spanien am Montag (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) begleitet. Die Spekulationen reichen von persönlichen Spannungen in der Kabine bis hin zur sportlichen Frage, ob der mittlerweile 41 Jahre alte Weltstar für die Mannschaft noch ein Gewinn ist oder sie ausbremst.
Auslöser war das schwache 1:1 gegen die Demokratische Republik Kongo im ersten WM-Spiel, nach dem Gerüchte über mangelnden Teamgeist laut wurden. Trainer Roberto Martínez wies die Spekulationen entschieden zurück. „Wir haben in der Kabine eine exzellente emotionale Balance. Jeder ist sich seiner Verantwortung bewusst und hat sich hohen Standards verschrieben“, sagte er. Zugleich stellte er sich vor seinen Starspieler: „Wir reden hier vom größten Spieler der Geschichte … Er ist hier, weil er immer noch auf dem höchsten Level abliefert und nicht, weil er in der Vergangenheit viel erreicht hat.“
