Der slowenische Radstar Tadej Pogačar hat nach der neunten Etappe der Tour de France in Ussel eine radikale Umgestaltung des Radsportkalenders sowie deutlich frühere Etappenstarts gefordert, um die zunehmende Hitzebelastung für die Fahrer zu verringern.
Hitzewelle erzwingt Streckenverkürzung
Die Organisatoren der Tour de France hatten am Vortag eine Etappe im Zentralmassiv wegen der anhaltenden Hitzewelle in Frankreich um 30 Kilometer verkürzt. Wie aus übereinstimmenden Medienberichten hervorgeht, herrschten an dem verkürzten Teilstück Temperaturen um die 40 Grad. Das Teilstück im Zentralmassiv war wegen der anhaltenden Hitzewelle in Frankreich mit Temperaturen um die 40 Grad von den Organisatoren um 30 Kilometer verkürzt worden.
Schon seit dem Start der Tour de France war es dem Vernehmen nach sehr heiß. Diese Witterungsbedingungen führten laut den Berichten zu Diskussionen über mögliche Gegenmaßnahmen, etwa frühere Starts am Morgen.
Pogačars Forderung: Starts um 8.00 oder 9.00 Uhr
Nach dem Rennen in Ussel meldete sich Pogačar mit ungewöhnlich deutlichen Worten zu Wort. Pogačar schlug Etappenstarts um 8.00 oder 9.00 Uhr vor – oder sogar noch früher. Man muss um 8.00 oder 9.00 Uhr starten, oder sogar noch früher.
