Der Belgier Jasper Philipsen hat am Mittwoch die 17. Etappe der Tour de France über 174,7 Kilometer von Chambéry nach Voiron gewonnen und seinen elften Karriere-Etappensieg eingefahren.
Philipsen setzte sich im Sprint vor dem Schweizer Mauro Schmid und dem Niederländer Olav Kooij durch. Für Philipsen war es der insgesamt elfte Etappensieg seiner Karriere. Die Etappe führte über 174,7 Kilometer von Chambéry nach Voiron und bot den Sprintern nach den Anstrengungen der Vortage eine erneute Chance auf einen Tagessieg.
Spitzenreiter Tadej Pogacar ließen es gemächlich angehen und waren dieses Mal mit mehreren Minuten Rückstand unterwegs. Die Favoriten auf den Gesamtsieg schonten sich offensichtlich für die bevorstehenden Bergetappen. Pogacar bleibt damit weiterhin Träger des Gelben Trikots.
Pogacar fährt im Hauptfeld mit Rückstand
Bester Deutscher war Georg Zimmermann auf Platz 18. Sein Landsmann Florian Lipowitz, der am Dienstag im Einzelzeitfahren schwer stürzte, fehlte erwartungsgemäß im Peloton. Der 25-Jährige erlitt bei seinem Sturz einen Schlüsselbeinbruch und musste operiert werden.
Lipowitz fällt verletzt aus
Lipowitz ist inzwischen schon operiert worden und muss mit einer Zwangspause von mindestens sechs Wochen rechnen. Damit verpasst der Deutsche nicht nur die erste schwere Alpenetappe am Donnerstag, sondern auch die kommenden Wochen der Rehabilitation.
