Patrice Aminati: MRT bestätigt, dass Therapie bei Metastasen nicht mehr anschlägt
Berlin, 30. Juni 2026
AI-generated image (z-image via Kie.ai)
Kurzfassung
Die Influencerin und Moderatorin Patrice Aminati hat über Instagram mitgeteilt, dass ein aktuelles MRT gezeigt hat, dass ihre laufende Krebstherapie bei einigen Metastasen nicht mehr ausreichend wirkt. Die 31-Jährige bereitet sich nun auf eine weitere, kräftezehrende Bestrahlungsserie im Krankenhaus vor.
Die Influencerin und Moderatorin Patrice Aminati (31) hat über Instagram bekannt gegeben, dass ein aktuelles MRT ergeben hat, dass ihre Krebstherapie bei einigen Metastasen nicht mehr ausreichend wirkt, woraufhin eine neue Bestrahlungsserie ansteht.
Diagnose per MRT: Was die Ärzte feststellten
Patrice Aminati wandte sich am Dienstag in mehreren Instagram-Stories an ihre Follower und schilderte die bittere Nachricht aus der Klinik. „Leider schlägt die Therapie bei manchen Metastasen nicht an. Das wurde beim letzten MRT zweifelsfrei festgestellt“, erklärte die 31-Jährige. Ein aktuelles MRT brachte damit die Gewissheit, dass die bisherige Behandlung bei einem Teil ihrer Metastasen versagt.
Die Influencerin, die nach eigenen Angaben in palliativer Behandlung ist, kündigte unmittelbar Konsequenzen aus dem Befund an. „Deshalb ist eine zusätzliche Therapie notwendig - in dem Fall Bestrahlungen“, schrieb sie. Eine neue, kräftezehrende Bestrahlungsserie sei damit unvermeidlich. Patrice Aminati befindet sich derzeit wieder in einer Uniklinik, um sich auf die anstehende Behandlung vorzubereiten.
Nächste Behandlungsschritte: Bestrahlungen in der Uniklinik
Vor jedem neuen Behandlungsschritt wägen die Mediziner laut Aminati ganz genau ab, ob die Therapie noch sinnvoll ist oder den ohnehin geschwächten Körper nur noch zusätzlich belastet. Die Designerin und Moderatorin, die nach eigener Aussage seit mehr als drei Jahren gegen schwarzen Hautkrebs kämpft, machte zudem deutlich, dass eine vollständige Heilung laut früheren Aussagen von ihr ausgeschlossen ist.
In ihren Storys beschrieb Aminati offen, wie sehr ihr die fortlaufende Behandlung zusetzt. „Ich bin so müde, drei Jahre, drei Monate diese Scheiße. Das ist ermüdend und man ist einfach ausgebrannt“, heißt es in einem ihrer Beiträge. Die junge Mutter zeigte sich tief erschöpft, müde und ausgebrannt – Gefühle, die sich über die zurückliegenden Monate offenbar weiter zugespitzt haben.
Hitze als zusätzliche Belastung
Die Influencerin sprach zudem über die Belastung durch die jüngste Hitzewelle, die für sie und andere chronisch Erkrankte eine zusätzliche Hürde bedeutete. „Für uns chronisch Erkrankte war das natürlich doppelt anstrengend“, sagte Aminati. Auch die Kühlung ihrer Medikamente bereitete Probleme, während hohe Temperaturen die Nebenwirkungen ihrer Präparate deutlich verstärkten. „Das fängt an bei der Kühlung der Medikamente bis hin, dass Nebenwirkungen doppelt und dreifach zuschlagen“, erklärte sie.
Der Krebsinformationsdienst bestätigt auf seiner Webseite, dass Hitze die Nebenwirkungen mancher Medikamente verstärkt. Hitze ist besonders gefährlich für Ältere, Kinder, Schwangere und Menschen mit Vorerkrankungen – eine Einschätzung, die Aminati aus eigener Erfahrung teilt. Inzwischen sei „ein neuer Wind aufgekommen und wir können alle etwas durchatmen“, sagte sie mit Blick auf die abgekühlten Temperaturen.
Hoffnung trotz Rückschlag
Trotz der niederschmetternden Diagnose und der Aussicht auf weitere belastende Behandlungen gibt Patrice Aminati die Hoffnung nicht auf. Halt findet sie unter anderem an einem Satz einer Mitpatientin, die ihr in einem schweren Moment sagte: „Solange die Ärzte noch therapieren, haben sie Hoffnung.“ Gepaart mit den vielen Nachrichten und kleinen Gesten ihrer Community lässt sie die Hoffnung auf Genesung nicht sinken.
Gleichzeitig machte die 31-Jährige deutlich, dass Außenstehende ihre Lage kaum vollständig nachvollziehen können. „Da hilft die beste Unterstützung nichts: Diesen Rucksack, der schwerer und schwerer wird, den muss man alleine tragen“, schrieb sie. Die Metapher eines immer schwerer werdenden Rucksacks zieht sich durch mehrere ihrer Beiträge und bringt die persönliche Last der Erkrankung zum Ausdruck. „Denn Kraft ist endlich“, ergänzte sie an anderer Stelle.
Persönliche Hintergründe: Trennung und Unterstützung
Die Influencerin und Designerin war im Jahr 2023 mit der Diagnose eines malignen Melanoms konfrontiert worden. Ihr Krebs hat nach eigenen Angaben Stadium 4 erreicht und gilt als nicht heilbar. Seit der Diagnose hat sie verschiedene moderne Krebstherapien durchlaufen, darunter auch immuno-onkologische Ansätze. Eine vollständige Heilung schließt sie nach früheren Aussagen aus.
Im persönlichen Umfeld der 31-Jährigen hat sich in den vergangenen Monaten ein weiterer Einschnitt ereignet: Patrice Aminati trennte sich nach eigenen Angaben im September 2025 von TV-Moderator Daniel Aminati (52), die Trennung wurde im Dezember öffentlich. Mit dem Fernsehmoderator hat sie eine gemeinsame Tochter. Inzwischen lebt Patrice Aminati nach eigener Darstellung wieder bei ihren Eltern, die sie bei der laufenden Behandlung unterstützen.
Die jüngsten MRT-Bilder markieren einen erneuten Rückschlag in einem ohnehin langen Behandlungsverlauf. Aminati gehört zu den öffentlich sichtbaren Personen in Deutschland, die ihre Krebserkrankung sehr offen in sozialen Medien begleiten und so auch auf die Belastungen chronisch kranker Menschen aufmerksam machen. Mit ihren Hinweisen auf die zusätzlichen Gefahren von Hitze für chronisch Erkrankte und ihre direkten Schilderungen über Nebenwirkungen ihrer Therapie gibt sie Einblicke in den Alltag einer schweren Erkrankung.
Wie es nach der anstehenden Bestrahlungsserie weitergehen wird, ließ Patrice Aminati in ihren bisherigen Beiträgen offen. Klar ist, dass sie sich kurzfristig in der Uniklinik auf die neue Behandlungsphase vorbereitet. Beobachterinnen und Beobachter sowie ihre Community werden ihre nächsten Beiträge aufmerksam verfolgen, in denen sie vermutlich auch über das Befinden nach den ersten Bestrahlungen berichten wird.
Fachleute weisen generell darauf hin, dass eine Anpassung der Therapie bei metastasiertem schwarzem Hautkrebs regelmäßig notwendig wird, wenn einzelne Metastasen nicht mehr auf die laufende Behandlung ansprechen. In solchen Fällen kommen häufig lokale Verfahren wie Bestrahlungen ergänzend zur systemischen Therapie zum Einsatz, um den Tumor an betroffenen Stellen gezielt zu bekämpfen.
Patrice Aminati selbst schloss ihren emotionalen Beitrag mit einer Mischung aus Erschöpfung und einem vorsichtigen Aufatmen angesichts der jüngst gemäßigten Temperaturen. Wie es um ihre Kraft nach der neuen Bestrahlungsserie bestellt sein wird, bleibt abzuwarten. Bis dahin, so schrieb sie, helfe ihr vor allem der Gedanke, dass ihre Ärztinnen und Ärzte weiter behandeln – und damit, so ihre Mitpatientin, Hoffnung besteht.
Fragen & Antworten
Was hat das MRT bei Patrice Aminati gezeigt?
Ein aktuelles MRT hat nach Angaben von Patrice Aminati bestätigt, dass ihre laufende Krebstherapie bei einigen Metastasen nicht mehr ausreichend wirkt. Die Influencerin sprach von einer zweifelsfreien Feststellung.
Welche Behandlung steht nun bevor?
Patrice Aminati kündigte an, dass sie sich auf eine weitere, kräftezehrende Serie von Bestrahlungen vorbereitet und dafür bereits in einer Uniklinik liegt. Vor dem Start prüfen ihre Ärzte, ob die Therapie den geschwächten Körper zusätzlich belasten würde.
Wie geht Patrice Aminati privat mit der Erkrankung um?
Die 31-Jährige lebt nach eigenen Angaben wieder bei ihren Eltern und hat im Dezember 2025 öffentlich gemacht, dass sie sich von TV-Moderator Daniel Aminati getrennt hat, mit dem sie eine Tochter hat. In ihren Instagram-Stories beschreibt sie ihre Krankheitslast als immer schwerer werdenden Rucksack, den sie letztlich alleine tragen müsse.
Patrice Aminati: MRT-Befund erzwingt neue Bestrahlungen | nachrichten360