Anhaltende Hitze hat in Paris zur vorzeitigen Schließung mehrerer bekannter Touristenattraktionen geführt, während der Wetterdienst Météo-France für weite Teile Frankreichs Warnstufen ausrief.

Der Eiffelturm schloss am Samstag und Sonntag bereits um 16.00 Uhr statt wie üblich um Mitternacht. Wie der Betreiber auf seiner Website mitteilte, sei die vorzeitige Schließung wetterbedingt. Damit verkürzte sich die Besuchszeit des Pariser Wahrzeichens an beiden Tagen drastisch.

Auch das Louvre-Museum, zu dessen Exponaten die Mona Lisa gehört, öffnete bis einschließlich Montag nur bis 16.00 Uhr. Das Musée d'Orsay schloss bis Mittwoch jeweils vorzeitig um 17.00 Uhr. Damit reagierten zwei der meistbesuchten Museen der Welt auf die drückende Hitze in der französischen Hauptstadt.

Eiffelturm und Museen reagieren

In Paris herrschten am Samstag Temperaturen von um die 35 Grad. Der Wetterdienst Météo-France rief wegen der dortigen drückenden Hitze zu "absoluter Wachsamkeit" auf. Die Behörden stuften die Lage damit als ernst ein.

Für 59 Départements wurde immerhin die zweithöchste Hitze-Warnstufe Orange ausgerufen. Zu Beginn der Sommerferien galt in 24 Départements im Zentrum und Westen des Landes und damit in gut einem Viertel des Landes die höchste Hitze-Warnstufe Rot. Damit war ein erheblicher Teil Frankreichs von der Hitzewelle betroffen.