Salzburg, 01 Oktober 2026

Der Salzburger Kranhersteller Palfinger muss sein Russlandgeschäft um rund 135 Millionen Euro bereinigen, weil sich die Rahmenbedingungen für die Vollkonsolidierung der russischen Tochtergesellschaften geändert haben.

Palfinger, nach eigenen Angaben Weltmarktführer bei Ladekranen, Forst- und Recyclingkranen sowie Hakengeräten, sieht sich mit einem Bilanzpostureinschnitt in Höhe von rund 135 Millionen Euro im Zusammenhang mit seinem Russlandgeschäft konfrontiert. Die Bereinigung folgt nach Unternehmensangaben auf eine veränderte Einschätzung zur Vollkonsolidierung der dortigen Tochterunternehmen.

Bereits im Risikobericht des Geschäftsberichts 2025 hatte Palfinger auf das Risiko einer Entkonsolidierung hingewiesen. Wörtlich heißt es dort: „Sollte sich die herrschende Meinung zur Vollkonsolidierung russischer Tochterunternehmen ändern, besteht (…) das Risiko einer Entkonsolidierung." Genau diese veränderte Einschätzung ist nun eingetreten.