Sechs Kandidatinnen und Kandidaten für den Posten des ORF-Generaldirektors haben am Dienstag der heimischen Film- und Musikwirtschaft ihre Pläne für mehr junges und regionales Programm vorgestellt und dabei mehr Planungssicherheit sowie den Ausbau digitaler Plattformen zugesichert.

Der Fachverband der Film- und Musikwirtschaft in der Wirtschaftskammer lud die Bewerber zu einer Anhörung, in der es vor allem um die künftige Ausrichtung des ORF-Programms ging. Im Zentrum standen Fragen nach Investitionen in österreichische Inhalte, nach Verlässlichkeit bei Auftragsvergaben und nach Programmen, die gezielt junge Menschen sowie Zuschauerinnen und Zuschauer in den Regionen ansprechen. Der ORF investiert jährlich rund 100 Millionen Euro in die Filmwirtschaft und ist damit ein zentraler Partner für die Branche.