Bei einer österreichweiten Aktion gegen illegalen Waffenschmuggel haben Behörden mehrere Waffen und NS-Devotionalien beschlagnahmt sowie eine Person vorläufig mit einem Waffenverbot belegt. Die Operation wurde von der Staatsschutz- und Nachrichtendirektion koordiniert.

Großangelegte Kontrollen und Beschlagnahmungen

Im Zuge der Aktion wurden 40 Personen sowie deren Gepäck kontrolliert und 67 Fahrzeuge durchsucht. In Tirol konnten zwei Waffen der Kategorie B und zwei Schusswaffen der Kategorie C sichergestellt werden. Im Burgenland wurde neben einer Waffe der Kategorie B auch mehrere NS-Devotionalien gefunden.

Die Beschlagnahmungen zeigen die anhaltende Bedrohung durch illegalen Waffenhandel in Europa. In den letzten Jahren gab es wiederholt Sicherstellungen von gefälschten Glock-Pistolen, die über internationale Schmuggelrouten durch kriminelle Organisationen nach Europa gelangten. Ein weiteres bekanntes Netzwerk nutzt die Balkanroute für den Waffenschmuggel.

Politische Reaktionen und Präventionsmaßnahmen

Innenminister Gerhard Karner betonte die Bedeutung der Operation: *"Der Verfassungsschutz und die Zollbehörden haben in enger Kooperation einen wichtigen Präventivschlag gegen den international agierenden Waffenhandel geführt. Das Ziel dabei ist klar: Österreich für die organisierte Kriminalität unattraktiv machen."*