Sechzig Prozent der Österreicherinnen und Österreicher sehen Österreich laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Integral schlecht auf die Folgen des Klimawandels vorbereitet, während nur 40 Prozent das Land für gut vorbereitet halten.

Für die aktuelle Erhebung des "Klimabesorgnismonitors" wurden Mitte und Ende Juni 1.000 Personen online befragt, die repräsentativ für die österreichische Wohnbevölkerung im Alter von 18 bis 75 Jahren sind. Das Institut Integral erhebt damit seit August 2022 kontinuierlich Wahrnehmungen und Einstellungen der 16- bis 75-jährigen Bevölkerung zum Klimawandel. Bertram Barth, Geschäftsführer von Integral, wird in der Aussendung als Quelle der Befunde genannt.

Dass die Sorgen in der Bevölkerung wieder zunehmen, zeigt ein Blick auf den Vergleich zum Frühjahr. Knapp zwei Drittel hielten den Klimawandel zum Befragungszeitpunkt für wichtig, im März waren es 57 Prozent. Während im März nur 28 Prozent innerhalb der letzten Woche einen konkreten Anlass fanden, um über den Klimawandel nachzudenken, stieg dieser Anteil Mitte Juni auf 42 Prozent und Ende Juni auf 59 Prozent.

Wachsende Betroffenheit im Jahresverlauf