Die Österreichische Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft (ÖH) hat am Freitag ein Konzept vorgestellt, mit dem die Preise in den Mensen an heimischen Hochschulen dauerhaft sinken sollen.
Eine warme Mahlzeit in österreichischen Mensen kostet im Schnitt sieben Euro, in deutschen Mensen dagegen nur zwei bis vier Euro, wie die ÖH unter Berufung auf die Studierendensozialerhebung betonte. Demnach fließen knapp 17 Prozent des Einkommens von Studierenden in Lebensmittel, und sechs von zehn Studierenden haben ein Einkommen unter der Armutsgrenze. Vor diesem Hintergrund sei der Handlungsdruck groß, sagte die Studierendenvertretung.
Den Auftakt für Entlastung bildet das bereits angekündigte Fünf-Euro-Mensamenü, das ab Herbst an Standorten angeboten werden kann, die die Qualitätskriterien des Wissenschaftsressorts erfüllen. Die ÖH fordert, dass die dadurch frei werdenden Mittel für einen umfassenden Umbau der Österreichischen Mensen-Betriebsgesellschaft m.b.H. (ÖMBG) genutzt werden. „Die finanzielle Entlastung durch die zusätzlichen Zuschüsse für das Fünf-Euro-Mensamenü müsse nun für einen „umfassenden Demokratisierungsprozess“ und Umbau der ÖMBG genutzt werden, verlangte die Studierendenvertretung.
