Die ÖAMTC-Flugrettung hat am 14. Mai 2026 ihren 500.000. Einsatz absolviert und damit einen Meilenstein in der über vier Jahrzehnte währenden Geschichte der österreichischen Luftrettung erreicht.
Den Jubiläumseinsatz flog "Christophorus 18", der seit Jänner 2025 in Frauenkirchen im Burgenland stationierte Notarzthubschrauber. Er wurde zu einem neurologischen Notfall im nördlichen Burgenland alarmiert. Nach erfolgreicher Erstversorgung wurde der Patient ins AKH Wien geflogen.
Ihre Anfänge nahm die ÖAMTC-Flugrettung im Jahr 1983, als mit "Christophorus 1" in Innsbruck und "Christophorus 2" in Krems die ersten Stützpunkte in Betrieb gingen. Im ersten Jahr wurden nur 191 Einsätze geflogen. Einen entscheidenden Schritt zum flächendeckenden Notarzthubschrauber-Netz, über das Österreich heute verfügt, stellte laut Marco Trefanitz die Übernahme von sieben bis dahin vom Innenministerium betriebenen Standorten im Jahr 2001 dar.
