Der Mobilfunkanbieter O2 Telefónica, die deutsche Tochter des spanischen Telefónica-Konzerns, streicht bis Ende 2026 rund 1100 Vollzeitstellen und schließt 60 eigene Shops, wie das Unternehmen am Mittwoch in München mitteilte.

Ausmaß des Stellenabbaus

Anfang des Jahres hatte O2 Telefónica Deutschland 6.820 Vollzeitstellen. Nun soll die Anzahl der Stellen (Vollzeitäquivalente) bis Ende 2026 um bis zu 1.100 sinken – das entspricht nahezu jedem sechsten Arbeitsplatz. Das Unternehmen möchte in Deutschland noch dieses Jahr fast jede sechste Stelle abbauen. Gleichzeitig schließt O2 bis Jahresende 60 seiner rund 800 Läden, allesamt eigene Standorte, nicht Franchise-Partner.

Deutschlandchef Santiago Argelich Hesse, der zu Beginn des Jahres die Leitung übernommen hatte, begründete den Schritt mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit Telefónica Deutschlands zu sichern. Ziel der Maßnahmen sei, die Wettbewerbsfähigkeit Telefónica Deutschlands zu sichern. In einer Mitteilung erklärte er zudem: „Wir vereinfachen die Organisation, bündeln Tätigkeiten und intensivieren den Einsatz Künstlicher Intelligenz in zentralen Abläufen."