Frankfurt am Main, 20 August 2026
Die Bundesbank befürchtet, dass niedrige Pegelstände auf wichtigen Wasserstraßen die Erholung der deutschen Wirtschaft zwischenzeitlich ausbremsen werden, wie aus dem Monatsbericht der Notenbank hervorgeht.
Die Folgen der niedrigen Pegelstände auf wichtigen Wasserstraßen dürften die Erholung der deutschen Wirtschaft zwischenzeitlich ausbremsen, heißt es im Monatsbericht der Notenbank. Damit zeichnet die Bundesbank ein vorsichtiges Bild der konjunkturellen Lage im Spätsommer.
Hintergrund: Niedrigwasser als Risiko für den Güterverkehr
Wichtige Binnenwasserstraßen wie der Rhein führen nach den trockenen Sommermonaten weniger Wasser als üblich. Das hat unmittelbare Folgen für den Güterverkehr: Binnenschiffe können weniger Ladung aufnehmen, Lieferungen verzögern sich und die Transportkosten steigen. Industrieunternehmen, die auf Rohstoffe und Vorprodukte per Schiff angewiesen sind, spüren diese Einschränkungen zuerst.
