Das Center Automotive Research in Bochum hat eine Ausweitung des Preisanstiegs bei neuen Elektroautos festgestellt, während der durchschnittliche Abschlag von den Listenpreisen bei Verbrennern größer bleibt.

Der durchschnittliche Neuwagen wechselt laut der Studie bei Verbrennern zu 19,6 Prozent unter dem Listenpreis den Besitzer. Bei Elektroautos beträgt der Nachlass dagegen lediglich 16,3 Prozent. Damit hat sich der Abstand zwischen beiden Antriebsarten zuletzt wieder vergrößert.

Die Entwicklung zeigt, dass Elektroautos derzeit stärker nachgefragt werden. Anbieter können bei knapper Verfügbarkeit einen größeren Teil des Listenpreises realisieren. Bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor bleibt der Markt dagegen offenbar stärker umkämpft.

Das Center Automotive Research wird in der Studie auch als CAR-Institut bezeichnet. Die Einrichtung untersucht damit die Preisentwicklung auf dem deutschen Neuwagenmarkt und vergleicht den tatsächlichen durchschnittlichen Preis mit den jeweiligen Listenpreisen.