In Österreich sind nach Angaben des Umweltministeriums 90 Prozent der Grundwasser-Pegel niedrig, obwohl das Land zu den wasserreichsten Europas zählt.

Wie aus Daten des Umweltministeriums hervorgeht, liegen 90 Prozent der Grundwasser-Pegel in Österreich derzeit niedrig. Damit fällt die Bilanz für die unterirdischen Wasservorräte in einem Land ungünstig aus, das gemeinhin als wasserreich gilt. „Österreich zählt zu den wasserreichsten Ländern Europas“, heißt es aus dem Ministerium – und gerade in einem solchen Land sind ausgedehnte Niedrigstände ein Warnsignal.

Die Versorgung der Bevölkerung hängt eng am Grundwasser: Rund 55 Prozent des Trinkwassers stammen aus Grundwasserbrunnen, wie das Ministerium erläutert: „rund 55 Prozent aus Grundwasserbrunnen“. Insgesamt wird Trinkwasser in Österreich ausschließlich aus Grund- und Quellwasser gewonnen – andere Quellen wie Oberflächenwasser oder aufbereitetes Meerwasser spielen keine Rolle. „Das Trinkwasser stammt ausschließlich aus Grund- und Quellwasser“, so die Behörde.