Forscher der Linzer Digital-Universität IT:U haben mit der interaktiven Plattform „Municipalytics" erstmals umfassend sichtbar gemacht, wie stark Städte und Gemeinden in Europa – und insbesondere in Österreich – bei Webhosting und E-Mail-Diensten auf Anbieter außerhalb Europas angewiesen sind.

Eine Karte macht 95.500 Kommunen sichtbar

Die am Montag vorgestellte Plattform „Municipalytics" bündelt nach Angaben des Forschungsteams Daten zu rund 95.500 Kommunen in 30 europäischen Ländern und macht deren digitale Infrastruktur auf einer Karte durchsuchbar. „Überraschend war der große Unterschied zwischen den europäischen Ländern. Österreich liegt irgendwo in der Mitte", erklärte Forschungsleiter Florian Holzbauer. Für die Karte wurden demnach Eurostat-Daten mit rund 89.000 Wikidata-Einträgen zu kommunalen Websites kombiniert.