Brüssel, 12 August 2026

Die NATO und ihre Mitgliedstaaten haben eine Reihe von Luftraumverletzungen und Drohnenvorfällen über zivilen und militärischen Zielen verurteilt und zugleich auf Schwächen bei der Erkennung und Abwehr unbemannter Flugsysteme hingewiesen.

Die Vorfälle erstrecken sich nach Angaben mehrerer Regierungen über mehrere Wochen und betreffen unter anderem den Flughafen Leipzig/Halle, den Luftraum über Polen und Rumänien sowie Vorfälle an der Ostsee. Offizielle Stellen sprachen von zivilen Flugbehinderungen, gestörten Abläufen an Flughäfen und einem erhöhten Aufklärungsbedarf.

Der zentrale Vorwurf der NATO-Partner richtet sich gegen Russland. Einzelne Regierungen warfen Moskau vor, gezielt Provokationen zu inszenieren und den Luftraumverbotsregeln zuwiderzuhandeln. Belege für eine direkte staatliche Steuerung der Drohnen wurden in den bisherigen Stellungnahmen nicht öffentlich gemacht.