Washington, 20 August 2026
Das NASA-Weltraumteleskop Swift, das seit fast zwei Jahrzehnten Gammastrahlenausbrüche beobachtet, wird nach dem Scheitern einer Rettungsmission in die Erdatmosphäre eintreten und voraussichtlich verglühen.
Die US-Raumfahrtbehörde NASA bestätigte, dass eine geplante Rettungsmission für das Weltraumteleskop Swift nicht erfolgreich war. Damit ist das Schicksal des Observatoriums besiegelt: Es wird in den kommenden Monaten in die Erdatmosphäre eintreten und beim Wiedereintritt größtenteils verglühen.
Ein Pionier der Gammastrahlen-Astronomie
Swift war im November 2004 an Bord einer Delta-Rakete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral gestartet und galt als eines der produktivsten Weltraumteleskope der NASA. Die Mission revolutionierte laut Fachpublikationen die Erforschung von Gammastrahlenausbrüchen, den energiereichsten Explosionen im bekannten Universum, und lieferte über Jahre hinweg Daten zu kosmischen Phänomenen wie Supernovae und der Verschmelzung von Neutronensternen.
