Nach dem CSD-Anschlag in Berlin haben Politik und Interessenverbände konkrete Maßnahmen für einen besseren Schutz queerer Menschen in Deutschland in den Blick genommen.

Nach dem CSD-Anschlag in Berlin rückt die Frage nach einem umfassenderen Schutz queerer Menschen stärker in den Mittelpunkt der politischen Debatte. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Zivilgesellschaft beraten über legislative und polizeiliche Schritte, die Betroffene künftig besser absichern sollen.

Im Zentrum der Überlegungen steht die Einbeziehung queerer Menschen in das Gewalthilfegesetz. Wie aus den berichteten Vorschlägen hervorgeht, sollen damit Beratungs- und Schutzangebote ausgebaut werden, die bislang vor allem für andere Gruppen greifen. Eine verlässliche Förderung queerer Beratungsangebote soll sicherstellen, dass Hilfsstrukturen dauerhaft finanziert werden.