Mitarbeiter bestiehlt steirisches Elektronikunternehmen um mehr als 240.000 Euro
Leoben, 07. Juli 2026
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Kurzfassung
Ein 31-jähriger Mitarbeiter eines steirischen Elektronikunternehmens soll Mobiltelefone, Laptops und Goldbestandteile im Wert von mehr als 240.000 Euro gestohlen haben. Die Ermittlungen führten über ein aufgetauchtes Mobiltelefon zu seiner 24-jährigen Freundin und schließlich zu dem Beschuldigten, der sich nun in Untersuchungshaft befindet.
Ein 31-jähriger Mitarbeiter eines Industrieunternehmens aus der Elektronikbranche im Bezirk Leoben soll seinem Arbeitgeber Mobiltelefone, Laptops und Goldbestandteile im Gesamtwert von mehr als 240.000 Euro gestohlen haben und sitzt seit seiner Festnahme in der Justizanstalt Leoben in Untersuchungshaft.
Ausgangspunkt: Sieben gestohlene Smartphones
Die Ermittlungen der Polizeiinspektion Josef-Heißl-Straße in Leoben begannen bereits im März dieses Jahres, als das Industrieunternehmen aus der Elektronikbranche Anzeige bei der Polizei erstattete. Zunächst war nur klar: Sieben Mobiltelefone der Firma waren verschwunden. Wenige Wochen später tauchte eines der gestohlenen Geräte in einem Handyshop in Kapfenberg auf und lieferte den Ermittlern die erste heiße Spur.
Über dieses Mobiltelefon kamen die Ermittler der Polizeiinspektion Josef-Heißl-Straße in Leoben auf eine 24-jährige Frau aus dem Bezirk Leoben. Die Ermittler stießen daraufhin auf die 24-Jährige, mit deren Ausweis das Handy offenbar an den Betreiber des Shops verkauft wurde. Sie soll das gestohlene Handy an den Betreiber des Shops verkauft haben.
Spur nach Kapfenberg
Die weiteren Ermittlungen führten schließlich zu einem 31-jährigen Mann aus dem Bezirk Leoben. Er war mit der 24-Jährigen liiert und arbeitete zum Tatzeitpunkt bei der betroffenen Firma. Im Zuge seiner Arbeit hatte er Zugriff auf verschiedene Waren und Materialien des Betriebs. Diese berufliche Position ermöglichte ihm offenbar den Zugriff auf die später gestohlenen Gegenstände.
Im Zuge seiner Arbeit hatte er Zugriff auf verschiedene Waren und Materialien des Betriebs, darunter die elektronischen Geräte und die für einen Recyclingprozess bestimmten Goldbestandteile. In Leoben ermitteln Polizisten gegen einen 31-Jährigen: Er soll bei seinem Arbeitgeber Mobiltelefone, Laptops und Goldbestandteile gestohlen haben. Das Industrieunternehmen, das in der Elektronikbranche tätig ist, erlitt dadurch einen erheblichen wirtschaftlichen Schaden.
Laptops und Goldbestandteile
Der 31-Jährige soll nicht nur die Mobiltelefone, sondern auch Firmenlaptops und größere Mengen an Goldbestandteilen gestohlen haben. Diese Goldbestandteile waren für einen Recyclingprozess bestimmt. Der Schaden liegt bei mehr als 240.000 Euro. Die gestohlenen Gegenstände umfassen damit drei verschiedene Kategorien: Goldbestandteile, Mobiltelefone und Laptops.
Die Polizei nahm den 31-Jährigen über Anordnung der Staatsanwaltschaft Leoben fest. Laut Polizei zeigte er sich zu den erhobenen Vorwürfen teilweise geständig. Er war nur teilweise geständig. Der Mann befindet sich derzeit in der Justizanstalt Leoben in Untersuchungshaft. Er sitzt in der Justizanstalt Leoben in Untersuchungshaft.
Laut Polizei war der Mann unter anderem wegen Eigentumsdelikten amtsbekannt. Er ist bereits wegen diverser Eigentumsdelikte amtsbekannt. Diese Vorstrafen und bisherigen Auffälligkeiten bei den Behörden spielten im weiteren Verlauf der Ermittlungen eine Rolle, insbesondere bei der Frage, ob und in welcher Form der Verdächtige wieder auf freien Fuß gesetzt werden könnte.
Festnahme und Haft
Anders als der 31-Jährige zeigte sich seine 24-jährige Freundin laut Landespolizeidirektion Steiermark nicht geständig. Sie gab an, ihr Ausweis sei von einer anderen Person missbräuchlich verwendet worden. Ihr Ausweis sei missbräuchlich worden. Die Polizei geht jedoch davon aus, dass die Identität der Frau für den Verkauf des Mobiltelefons an den Handyshop in Kapfenberg verwendet wurde.
Seine 24-jährige Freundin wird wegen des Verdachts der Hehlerei und einer möglichen Beitragstäterschaft auf freiem Fuß angezeigt. Sie befindet sich also im Unterschied zum Hauptverdächtigen nicht in Untersuchungshaft. Das Ermittlungsverfahren gegen die junge Frau dauert an.
In einer Aussendung der Landespolizeidirektion Steiermark wurde der Fall öffentlich gemacht. Die Behörden betonten, dass die Ermittlungen zur vollständigen Schadensaufklärung noch andauern. Insbesondere die Frage, in welchem Umfang die gestohlenen Goldbestandteile bereits weiterveräußert oder eingeschmolzen wurden, ist Gegenstand der laufenden Untersuchungen.
Rolle der 24-jährigen Partnerin
Die Ermittler prüfen zudem mögliche Verbindungen zu weiteren, bislang unbekannten Abnehmern der gestohlenen Ware. Da die Goldbestandteile für einen Recyclingprozess bestimmt waren, liegt es nahe, dass der Beschuldigte das Material über spezielle Schrotthändler oder Edelmetallankäufer zu Geld machen wollte. Genau diese Spuren verfolgen die Fahnder derzeit.
Die betroffene Firma arbeitet im industriellen Maßstab in der Elektronikbranche und verarbeitet unter anderem goldhaltige Komponenten, die später recycelt werden. Durch den Diebstahl in mehreren Tranchen entstand dem Unternehmen nach bisherigen Berechnungen ein Schaden von mehr als 240.000 Euro. Mitarbeiter bestahl steirische Firma – 240.000 Euro Schaden, so die Bilanz der Polizei.
Aus Sicht der Ermittler deutet das Gesamtbild auf eine systematische und über einen längeren Zeitraum angelegte Tatserie hin, die erst durch das versehentliche Wiederauftauchen eines gestohlenen Mobiltelefons im Handel aufflog. Ohne diesen Zufall wäre der Diebstahl möglicherweise noch längere Zeit unentdeckt geblieben.
Ausblick auf das weitere Verfahren
Die Staatsanwaltschaft Leoben wird nach Abschluss der Ermittlungen entscheiden, welche Anklagen sie gegen den 31-jährigen Beschuldigten erhebt. Neben dem schweren Diebstahl könnten dabei auch die Vorstrafen und die organisierte Form der Tatausführung eine Rolle spielen. Über die Höhe einer etwaigen Sicherheitsleistung oder die Dauer der Untersuchungshaft wird das Gericht zu befinden haben.
Bis zur endgültigen Klärung des Sachverhalts gilt für beide Beschuldigte die Unschuldsvermutung. Die Ermittler der Polizeiinspektion Josef-Heißl-Straße in Leoben arbeiten weiterhin daran, alle Spuren vollständig aufzuklären und gegebenenfalls weitere Mittäter oder Abnehmer zu identifizieren.
Für das betroffene Industrieunternehmen bedeutet der Vorfall neben dem finanziellen Schaden auch einen erheblichen Imageschaden. Die Firma hatte bereits im März eine Anzeige erstattet, nachdem sieben Smartphones verschwunden waren, und arbeitet seither eng mit den Ermittlungsbehörden zusammen, um die gestohlenen Waren zurückzuverfolgen.
Fragen & Antworten
Was wird dem 31-Jährigen aus dem Bezirk Leoben konkret vorgeworfen?
Dem 31-Jährigen wird vorgeworfen, als Mitarbeiter eines Elektronikunternehmens Mobiltelefone, Firmenlaptops und größere Mengen Goldbestandteile gestohlen zu haben. Der Gesamtschaden wird mit mehr als 240.000 Euro beziffert.
Wie kamen die Ermittler dem 31-Jährigen auf die Spur?
Ausgangspunkt war ein in einem Handyshop in Kapfenberg aufgetauchtes Firmenhandy. Über den zum Verkauf verwendeten Ausweis der 24-jährigen Freundin gelangten die Ermittler der Polizeiinspektion Josef-Heißl-Straße in Leoben schließlich zum 31-jährigen Mitarbeiter.
Welche Konsequenzen hat der Fall für die 24-jährige Freundin des Beschuldigten?
Die 24-jährige Frau wird wegen des Verdachts der Hehlerei sowie einer möglichen Beitragstäterschaft auf freiem Fuß angezeigt. Sie bestreitet die Vorwürfe und gibt an, ihr Ausweis sei missbräuchlich verwendet worden.
Mitarbeiter stiehlt 240.000 Euro: Fall aus Leoben | nachrichten360