Nach umfangreichen Ermittlungen des Kriminalreferats Graz ist eine Bande ausgeforscht worden, die für einen mutmaßlich hohen Gesamtschaden durch Handydiebstähle und Folgegeschäfte verantwortlich sein soll.
Den entscheidenden Durchbruch meldete die Grazer Polizei am Donnerstag. Im Zentrum der Ermittlungen steht der Vorwurf, dass die Täter gestohlene Mobiltelefone nicht selbst weiterverkauft, sondern über fingierte Ratenkaufverträge an gutgläubige Kunden gebracht haben sollen. Die Masche soll über Monate hinweg funktioniert haben, ehe die Abhilfestelle und die Staatsanwaltschaft Graz eingebunden wurden.
Laut den bisherigen Erkenntnissen teilte sich die Bande in zwei Ebenen auf. Die Haupttäter seien dabei laut Polizei im Hintergrund geblieben, hätten die Anweisungen gegeben und das Bargeld für die kleinen Anzahlungen bereitgestellt. Auf der untergeordneten Ebene sollen Mittäter die Diebstähle ausgeführt und die Käufer vor Ort kontaktiert haben.
