Forscher haben im Bistum Hildesheim Hinweise auf 84 bislang unbekannte mutmaßliche Täter sexueller Gewalt seit dem Jahr 1945 gefunden, wie aus einem am Donnerstagabend vorgestellten Zwischenergebnis einer Aufarbeitungsstudie hervorgeht.
Zahlen und Hintergründe der Studie
Zusammen mit den 64 schon bekannten Beschuldigten aus zwei vorangegangenen Studien seien es nun insgesamt 148 Tatverdächtige im Bistum Hildesheim, hieß es bei einer Informationsveranstaltung in der niedersächsischen Stadt. Wie die beauftragten Forscher mitteilten, wurden im Bistumsarchiv bislang Hinweise auf 84 mutmaßliche Täter seit 1945 gefunden, die in vorigen Untersuchungen nicht entdeckt wurden. Die Experten gehen davon aus, dass es deutlich mehr sind als die bislang bekannten rund 150 Betroffenen. Unklar ist, wie viele Opfer sich hinter den einzelnen Fällen verbergen.
