Meta baut sein bislang größtes KI-Rechenzentrum Hyperion im US-Bundesstaat Louisiana auf eine Rechenleistung von fünf Gigawatt aus und hat dafür inzwischen Investitionen von mehr als 50 Milliarden Dollar offiziell bestätigt.

Vom Zehn- zum Fünf-Gigawatt-Ausbau

Der US-Konzern Meta treibt sein bislang größtes KI-Infrastrukturprojekt mit massivem Mitteleinsatz voran. Wie Bloomberg unter Berufung auf eine mit den Plänen vertraute Person berichtet, budgetiert Meta für den Hyperion-Standort inzwischen mehr als 250 Milliarden Dollar – ursprünglich waren lediglich rund zehn Milliarden Dollar genannt worden. Offiziell bestätigt ist bislang ein Investitionsvolumen von über 50 Milliarden Dollar, womit sich die ursprüngliche Summe mehr als verfünffacht hat.

Der Hyperion-Campus entsteht im ländlichen Richland Parish in Louisiana. Die Anlage soll nach Plänen des Unternehmens nahezu 16 Quadratkilometer Fläche einnehmen und gehört damit zu den flächenmäßig größten Rechenzentrumsprojekten der Welt. Meta hat den Bau im Dezember 2024 begonnen und nach eigenen Angaben seitdem Aufträge im Wert von 1,6 Milliarden Dollar an lokale Unternehmen in Louisiana vergeben. Darüber hinaus investiert der Konzern eigenen Angaben zufolge mehr als eine Milliarde Dollar in lokale Straßen- und Wasserprojekte.