Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat bei einem Treffen mit dem irischen Premierminister Micheál Martin in Dublin eine Kürzung des EU-Haushalts für den Zeitraum 2028 bis 2034 um mehrere Hundert Milliarden Euro im Vergleich zum Vorschlag der Europäischen Kommission verlangt.

Forderung nach drastischen Einsparungen

Die Europäische Kommission hatte einen langfristigen EU-Haushalt von rund 1,76 Billionen Euro vorgeschlagen, inflationsbereinigt zu Preisen des Jahres 2025. Merz bezeichnete diesen Entwurf als unausgewogen und forderte Einsparungen in sämtlichen Bereichen. „Eine so weite und große Ausdehnung des europäischen Budgets ist für uns nicht tragbar. Die Zahlen sind nicht ausgewogen“, sagte er bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem irischen Regierungschef.