Berlin, 11 Juni 2026
Die zyprische EU-Ratspräsidentschaft hat am Donnerstag einen Verhandlungsrahmen für den EU-Haushalt 2028 bis 2034 vorgelegt, der den Vorschlag der EU-Kommission nur um knapp zwei Prozent kürzt und auf scharfe Kritik der Nettozahler stößt.
Kürzungen verteilen sich ungleichmäßig
Nach Informationen des Deutschlandfunks sieht der Entwurf der Ratspräsidentschaft eine "moderate Gesamtkürzung" von rund 32,8 Milliarden Euro gegenüber dem ursprünglichen Vorschlag der Europäischen Kommission vor. Damit würde der für den Zeitraum 2028 bis 2034 geplante Haushalt bei etwa 1,72 Billionen Euro liegen. Die Kürzungen verteilen sich nach Angaben aus Brüssel auf verschiedene Bereiche: Rund 20 Milliarden Euro sollen bei Mitteln für den Binnenmarkt eingespart werden, etwa 7,5 Milliarden Euro im Bereich der EU-Außenpolitik.
